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FLS-Verlängerung

 

Internationales Jahr der Biodiversität 2010: Der FLS fördert die Biodiversität seit 1991

Der Fonds Landschaft Schweiz FLS hat seit 1991 rund 1'600 Projekte zur Erhaltung und Wiederherstellung der traditionellen Kulturlandschaften mitfinanziert – mit wichtigen positiven Impulsen für die drei Dimensionen der Biodiversität fördert: die Vielfalt der Gene, der Arten und der Lebensräume. Dokumentation (PDF, 96 KB)


Im FLS-Bulletin Nr. 31 haben Wissenschafter der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL erläutert, weshalb naturnahe Kulturlandschaften oft mehr zur Biodiversität beitragen als unberührte Naturlandschaften. Das Autorenteam kommt zum Schluss, dass es sich „die Erhaltung der Biodiversität ohne die Leistungen des FLS gar nicht mehr vorstellen“ kann.
Die Verlängerung des FLS, die zurzeit vom Parlament beraten wird, kann deshalb als unverzichtbarer Schweizer Beitrag zum Internationalen Jahr der Biodiversität bezeichnet werden. Der Ständerat hat diesem Beitrag Ende November 2009 bereits zugestimmt. Als Sprecher der vorberatenden Kommission sagte der Appenzeller Ständerat Ivo Bischofberger bei dieser Gelegenheit: „Mit der Erneuerung des FLS lässt sich der Tatbeweis erbringen, dass unser Land die artikulierten Verpflichtungen in Bezug auf die Biodiversität ernst nimmt.”
Internationales Jahr der Biodiversität


Klarer Entscheid des Ständerats für die Verlängerung des Fonds Landschaft Schweiz FLS

Unterstützung aus allen Parteien lässt auf Zustimmung im Nationalrat hoffen

Der Ständerat hat am 30. November ein eindrückliches Zeichen für die Verlängerung des Fonds Landschaft Schweiz gesetzt: Er hat einstimmig die Verlängerung der gesetzlichen Grundlagen des FLS um zehn Jahre gutgeheissen. Und mit bloss drei Gegenstimmen und drei Enthaltungen hat der Ständerat eine erneute Einlage von 50 Millionen Franken in den Fonds bewilligt. Den definitiven Entscheid fällt voraussichtlich im Juni 2010 der Nationalrat.

Weitere Informationen


Das neue FLS-Bulletin ist erschienen

Vier Jahre Alleenkampagne - eine Bilanz

 

Knapp vier Jahre nach dem Start seiner Alleenkampagne zieht der FLS nun im soeben erschienenen FLS-Bulletin Nr. 33 positive Bilanz: Mit 4,6 Millionen Franken konnten 128 Projekte gefördert werden, die über 18'000 Bäume in die Landschaft zurückbringen: in Form von neuen Alleen und Baumreihen, aber auch in Obstgärten und als markante Einzelbäume.
Medienmitteilung Abschluss Alleenkampagne (PDF, 106 KB)
Mit dem Abschluss der Alleenkampage wird das Engagement des FLS für eine bäumigere Landschaft aber nicht einfach beendet. Im Gegenteil: Die Förderung neuer Alleen und Baumreihen wird fortgesetzt – einfach nicht mehr mit einer speziellen Kampagne propagiert, sondern im Rahmen der gewöhnlichen Fördertätigkeit des FLS zur Erhaltung und Aufwertung naturnaher Kulturlandschaften. Mit leicht modifizierten Ansätzen werden Baumpflanzungen in der offenen Kulturlandschaft weiter unterstützt, und zwar sowohl landschaftsprägende Baumreihen und Alleen als auch Hochstammobstbäume und Feldbäume in Baumgärten sowie Einzelbäume an markanten Standorten.
Im FLS-Bulletin Nr. 33 wird nun detailliert Rückschau gehalten auf vier Jahre Alleenkampagne. Dazu werden 14 geförderte Projekte in Wort und Bild kurz vorgestellt. Der Aargauer Landschaftsarchitekt Felix Naef berichtet in einem persönlichen „Rück- und Ausblick eines Baumfreundes“ über Erfahrungen und Emotionen aus den Alleenprojekten, die er selber initiiert, fachlich begleitet und realisiert hat. Von der Schriftstellerin Silja Walter ist eine „kleine Hymne“ zu lesen, die sie zu einer geförderten Pflanzaktion geschrieben hat. „Jeder gepflanzte Baum ist ein Zeichen de Hoffnung“, schreibt im Editorial Humbert Entress, der in der FLS-Kommission für die Alleenkampagne federführend war.

FLS-Bulletin Nr. 33 (PDF, 1440 KB)

Aktualisiert 21. Januar 2010
© Fonds Landschaft Schweiz

 

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